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Hundefutter bei Allergie: Der große Ratgeber mit Ausschlussdiät

23. Sept.
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Okt.

Peanut ist einer der Gründe, warum es WildFrost heute überhaupt gibt. Mit konventionellem Futter lief es bei ihr einfach nie richtig gut. Wir haben ausprobiert, gewechselt, Zutatenlisten gelesen und irgendwann gemerkt, wie schnell man sich in diesem Thema verlieren kann. War es diese Zutat? War es die nächste? Oder lag es ganz woanders? Eine Allergie haben wir bei ihr nie einfach behauptet. Aber die Frage, was ein Hund eigentlich gut verträgt und was wirklich in seinem Futter steckt, hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.

Genau deshalb wissen wir, wie verlockend es ist, bei Problemen einfach die nächste Packung zu kaufen. Rind raus, Hirsch rein. Dann vielleicht Lamm. Noch ein Futter, noch eine Hoffnung. Bei einer vermuteten Futtermittelallergie bringt dieses Rätselraten aber wenig. Was du brauchst, ist ein sauberer Plan.

Eine Ausschlussdiät bedeutet deshalb vor allem Konsequenz. Über mindestens 8 Wochen zählt nicht nur das Futter im Napf, sondern auch der Keks beim Spaziergang, die Belohnung im Training und das Stück vom Nachbarn. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du dabei den Überblick behältst, welche Diätformen es gibt und warum manchmal ausgerechnet das winzige Leckerli die ganze Arbeit durcheinanderbringen kann.

Kurz und knapp: Hundefutter bei Allergie

  • Die in Studien am häufigsten gefundenen Auslöser sind Rind, Milchprodukte, Huhn und Weizen.

  • Bluttests, Haar- oder Speicheltests sind für Futtermittelallergien unzuverlässig. Sicher erkennst du eine Allergie nur mit einer Ausschlussdiät und anschließender Provokation.

  • Die Ausschlussdiät sollte 8 Wochen dauern. In der ausgewerteten Studienlage waren danach über 95 Prozent der untersuchten allergischen Hunde beschwerdefrei.

  • Es gibt zwei bewährte Wege: eine einzige, für deinen Hund neue Proteinquelle oder eine hydrolysierte Diät vom Tierarzt. Welcher Weg passt, hängt von der Futtergeschichte und vom Tierarzt ab.

  • Ein häufiger Fehler sind Belohnungen, die nicht zur Diät gehören. Welche Leckerlis erlaubt sind, hängt von der gewählten Ausschlussdiät ab.

Allergie oder Unverträglichkeit: Was ist der Unterschied?

Umgangssprachlich wird beides oft gleichgesetzt, medizinisch ist es ein Unterschied. Bei einer Futtermittelallergie ist das Immunsystem deines Hundes an der Reaktion auf bestimmte Futterbestandteile beteiligt, meist auf ein tierisches Protein. Was dabei im Immunsystem deines Hundes genau passiert, wirst du im Alltag meistens gar nicht feststellen können. Die Folge sind vor allem Juckreiz und Hautprobleme.

Bei einer Futtermittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt. Der Hund verträgt einen Bestandteil einfach schlecht, etwa weil ihm ein Verdauungsenzym fehlt oder weil ein Bestandteil den Darm reizt. Typisch sind hier eher Durchfall, Blähungen oder Erbrechen.

Für dich am Napf zählt am Ende vor allem eines: herausfinden, was die Probleme auslöst, und genau das konsequent weglassen. Und in beiden Fällen ist der Weg dorthin derselbe, eine Ausschlussdiät.

Symptome: Woran du eine Futtermittelallergie erkennst

Die meisten allergischen Hunde fallen nicht durch Verdauungsprobleme auf, sondern durch die Haut. Achte auf diese Anzeichen:

  • Juckreiz, vor allem an Pfoten, Ohren, Bauch, Achseln, Innenschenkeln und rund um den After

  • Ständiges Pfotenlecken und braun verfärbtes Fell zwischen den Zehen

  • Wiederkehrende Ohrentzündungen, oft beidseitig

  • Gerötete Haut, Pusteln, Hotspots oder Haarausfall durch Kratzen

  • Verdauungsprobleme wie weicher Kot, Durchfall, häufiger Kotabsatz, Blähungen oder Erbrechen

Ein wichtiger Hinweis: Futterbedingter Juckreiz ist typischerweise nicht saisonal. Treten die Beschwerden vor allem im Frühling oder Sommer auf, sprechen Umweltallergene wie Pollen eher als Ursache dafür. Eine zusätzliche Futterbeteiligung lässt sich dadurch aber nicht sicher ausschließen, viele Hunde haben beides. Lass Hautprobleme immer tierärztlich abklären, denn Parasiten oder Infektionen verursachen ähnliche Symptome.

Die häufigsten Allergieauslöser beim Hund

Eine Auswertung von Studien mit 297 futtermittelallergischen Hunden zeigt, welche Zutaten in den untersuchten Fällen am häufigsten Probleme machten (Mueller, Olivry & Prélaud 2016):

  • Rind: 34 %

  • Milchprodukte: 17 %

  • Huhn: 15 %

  • Weizen: 13 %

  • Soja: 6 %

  • Lamm: 5 %

  • Mais und Ei: je 4 %

  • Schwein: 2 %

  • Fisch und Reis: je 2 %

Die Zahlen haben allerdings einen Haken, auf den die Autoren selbst hinweisen: Sie hängen auch davon ab, was Hunde damals überhaupt häufig gefressen haben, denn allergische Reaktionen setzen in der Regel einen vorherigen Kontakt mit dem jeweiligen Bestandteil voraus. Die Liste zeigt deshalb nicht, wie wahrscheinlich eine bestimmte Zutat bei deinem Hund der Auslöser ist. Dafür ist seine individuelle Futtergeschichte entscheidend.

Diagnose: Warum Bluttests nicht weiterhelfen

Allergietests aus Blut, Haaren oder Speichel klingen verlockend einfach. Für Futtermittelallergien sind sie aber nicht verlässlich. So bequem Blut-, Haar- oder Speicheltest klingen: Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit zeigt, dass die Ergebnisse dafür nicht zuverlässig genug sind. Der aussagekräftige Weg bleibt die Ausschlussdiät und anschließend die kontrollierte Provokation (Mueller & Olivry 2017). Spar dir also das Geld für den Test und investiere die Energie lieber in eine saubere Ausschlussdiät.

Die Ausschlussdiät Schritt für Schritt

  1. Tierarzt einbeziehen: Lass zuerst andere Ursachen wie Parasiten, Pilze oder bakterielle Infektionen ausschließen. Legt gemeinsam fest, welche Diätform zu deinem Hund passt.

  2. Futtergeschichte aufschreiben: Notiere alle Proteinquellen, die dein Hund jemals bekommen hat: im Futter, in Leckerlis, Kauartikeln, Zahnpflege-Snacks und sogar in Medikamenten mit Geschmack.

  3. Diät festlegen: Entweder eine Proteinquelle, die auf dieser Liste nicht vorkommt (je nach Plan mit einer einzigen Kohlenhydratquelle), oder eine hydrolysierte Diät vom Tierarzt. Soll die Ration selbst zusammengestellt werden, gehört die Nährstoffplanung von Anfang an dazu, nicht erst nach Wochen.

  4. Konsequent 8 Wochen füttern: Nichts anderes, keine Kauknochen, keine Tischreste, keine Belohnungen außerhalb des Plans. In der Studienauswertung waren nach 5 Wochen über 85 Prozent und nach 8 Wochen über 95 Prozent der untersuchten allergischen Hunde beschwerdefrei (Olivry, Mueller & Prélaud 2015).

  5. Tagebuch führen: Notiere täglich Juckreiz (zum Beispiel auf einer Skala von 0 bis 10), Kot und Besonderheiten.

  6. Provokation: Ist dein Hund beschwerdefrei, gibst du das alte Futter wieder. Kommen die Symptome zurück, meist innerhalb von Tagen, ist die Allergie bestätigt. Danach testest du einzelne Zutaten nacheinander, um den genauen Auslöser zu finden.

  7. Dauerhaft meiden: Den Auslöser streichst du langfristig vom Speiseplan.

Ein häufiger Fehler: Leckerlis

Ausschlussdiäten können an scheinbaren Kleinigkeiten scheitern: dem Kauknochen vom Nachbarn, dem Hundekeks in der Hundeschule, dem Leckerli, auf dessen Packung „mit Hirsch“ steht, das aber zu großen Teilen aus Huhn und Getreide besteht. Ein einziger falscher Snack kann das Ergebnis von Wochen zunichtemachen.

Hinzu kommt ein Problem, das viele Halter nicht kennen: Etiketten stimmen nicht immer. Eine Übersicht mehrerer Laboruntersuchungen fand im Median 45 Prozent der getesteten Heimtierfutter mit Zutaten, die nicht auf dem Etikett standen, wobei die einzelnen Studien von 0 bis 83 Prozent reichten. Betroffen waren auch Futter, die speziell für Ausschlussdiäten beworben wurden (Olivry & Mueller 2018).

Und genau deshalb gibt es während einer Ausschlussdiät nicht das eine Leckerli, das immer erlaubt ist. Was als Belohnung funktioniert, hängt von eurem Diätplan ab. Bei einer hydrolysierten Diät kann schon ein Stück intaktes Fleisch den Versuch stören. Bei einer Diät mit neuer Proteinquelle kommen Belohnungen aus genau dieser Quelle in Frage, wenn der Tierarzt sie freigibt. Unsere Monoprotein PUR-Linie besteht pro Sorte aus einer einzigen deklarierten Zutat, Fleisch oder Fisch, hergestellt in unserer Manufaktur in Garmisch-Partenkirchen. Das macht die Zutatenliste kurz und nachvollziehbar. Die PUR-Produkte sind aber keine Diätfuttermittel zur Diagnose oder Behandlung einer Futtermittelallergie. Ob eine PUR-Sorte während eurer Ausschlussdiät überhaupt in die Tasche für unterwegs darf, richtet sich nach der bisherigen Futtergeschichte und eurem Diätplan. Im Zweifel gibt die Tierarztpraxis grünes Licht.

Tipp: Welche Leckerlis während der Ausschlussdiät in Frage kommen und wo versteckte Zutaten lauern, zeigen wir dir ausführlich in unserem Artikel Leckerlis während der Ausschlussdiät.

Du suchst einen Snack mit möglichst kurzer Zutatenliste? In unserer PUR-Linie findest du gefriergetrocknete Snacks aus jeweils einer deklarierten Fleisch- oder Fischzutat. Ob eine Sorte zu deiner Ausschlussdiät passt, klärst du anhand des Diätplans und mit deiner Tierarztpraxis.

Warum uns kurze Zutatenlisten so wichtig sind

Wer einmal versucht hat herauszufinden, was ein Hund nicht verträgt, sieht Zutatenlisten irgendwann mit anderen Augen. Genau das war auch ein Gedanke hinter WildFrost. Wir wollten Produkte machen, bei denen du nicht erst Kleingedrucktes auseinandernehmen musst, um zu verstehen, was du deinem Hund gibst. Bei unserer PUR-Linie besteht deshalb jede Sorte aus genau einer deklarierten Fleisch- oder Fischzutat.

Wir haben monatelang nach Lieferanten gesucht, Herkunft hinterfragt und bewusst geschaut, welche Rohstoffe zu dem passen, was wir unter WildFrost verstehen. Anschließend verarbeiten wir selbst in unserer Manufaktur in Garmisch-Partenkirchen und gefriertrocknen dort unsere Produkte.

Gerade beim Thema Allergie ist uns aber ein Satz genauso wichtig wie alles andere: Eine kurze Zutatenliste macht aus einem Snack noch kein Diätfuttermittel. Während einer Ausschlussdiät entscheidet nicht unsere Packung, was dein Hund bekommen darf. Das entscheidet der gemeinsam mit deiner Tierarztpraxis festgelegte Diätplan. Das klingt vielleicht weniger werblich. Dafür ist es ehrlich. Und genau so wollen wir WildFrost machen.

Welches Hundefutter bei Allergie? Die drei Ansätze

1. Eine neue Proteinquelle

Das Futter enthält nur ein tierisches Protein, das dein Hund noch nicht kennt. Das ist der klassische Weg für die Ausschlussdiät und auch für die Dauerfütterung, wenn der Auslöser bekannt ist. Vorteil: transparent und leicht zu kontrollieren, solange die Deklaration stimmt. Grenze: Je mehr Proteinquellen dein Hund schon kennt, desto schwerer wird es, eine wirklich neue zu finden.

2. Hydrolysiertes Futter

Hier werden die Proteine in kleinere Bruchstücke (Peptide) aufgespalten, um ihr allergenes Potenzial zu verringern. Je nach Ausgangsprotein und Grad der Hydrolyse sind Reaktionen trotzdem nicht vollständig ausgeschlossen. Solche Diätfuttermittel gibt es beim Tierarzt. Sie sind eine fachlich anerkannte Wahl, besonders wenn dein Hund schon viele Proteinquellen kennt, stark reagiert oder die Futtergeschichte unklar ist. Wichtig: Während einer hydrolysierten Diät passen Fleischsnacks meist nicht dazu, auch nicht aus einer Zutat.

3. Selbst gekocht oder BARF

Mit einer einzigen Fleischsorte und einer Kohlenhydratquelle hast du die volle Kontrolle über die Zutaten. Dafür musst du die Versorgung selbst sicherstellen: Lass dir von Anfang an einen Rationsplan von einer Tierärztin oder einem tierärztlichen Ernährungsberater erstellen, damit in den 8 Wochen keine Nährstofflücken entstehen.

Was bedeutet „hypoallergen“?

Der Begriff „hypoallergen“ ist im EU-Futtermittelrecht nicht eigenständig definiert. Als Werbeaussage darf er trotzdem nicht irreführen und muss belegbar sein. „Hypoallergen“ oder „sensitiv“ auf der Packung sagt für sich genommen wenig darüber aus, ob ein Futter für deinen Hund geeignet ist. Für eine Ausschlussdiät ist deshalb wichtiger, was dein Hund bisher gefressen hat, was wirklich im neuen Futter steckt und welches Diätfutter ihr gemeinsam mit der Tierarztpraxis festgelegt habt.

Welche Proteinquelle eignet sich bei Allergie?

Es gibt keine Proteinquelle, die für alle allergischen Hunde passt. „Neu“ ist nur, was dein Hund noch nie gefressen hat. Mit dieser Einschränkung kommen in Frage:

  • Hirsch und Wild: Kommen nur in Frage, wenn die Futtergeschichte zeigt, dass dein Hund die jeweilige Proteinquelle bisher nicht bekommen hat.

  • Ente: Kommt nur in Frage, wenn dein Hund Ente bisher nicht gefressen hat. Dass Huhn bekannt ist, macht Ente nicht automatisch zu einer geeigneten neuen Proteinquelle.

  • Fisch: Lachs oder Thunfisch gehörten in der Studienauswertung zu den selteneren Auslösern. Fisch enthält von Natur aus Omega-3-Fettsäuren; eine Wirkung auf Haut oder Fell leiten wir daraus für unsere Snacks nicht ab. Achtung: Wer Lachs füttern darf, darf nicht automatisch Thunfisch füttern. Die Fischart gehört in den Plan.

  • Lamm: Nur geeignet, wenn dein Hund es bisher nicht gefressen hat.

  • Pferd, Kaninchen, Känguru: Weitere seltene Proteinquellen, die häufig in Diätfuttern eingesetzt werden.

  • Rind und Huhn: Gehörten in der Studienauswertung zu den häufigsten Auslösern. Für eine Ausschlussdiät kommen sie nur in Frage, wenn dein Hund die jeweilige Proteinquelle bisher nicht bekommen hat.

Worauf du beim Futterkauf achten solltest

  • Nur eine tierische Proteinquelle, auch keine „tierischen Nebenerzeugnisse“ oder „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ ohne genaue Angabe

  • Offene Deklaration mit Prozentangaben statt Sammelbegriffen

  • Keine versteckten Proteine in Fetten, Brühen oder Aromen (zum Beispiel Geflügelfett oder Hühnerbrühe)

  • Möglichst wenige Zutaten

  • Bei Leckerlis: idealerweise nur eine Zutat, und nur die, die zur Diät gehört

Nassfutter, Trockenfutter, BARF oder gefriergetrocknet?

Ob das Futter am Ende nass, trocken, roh oder gefriergetrocknet im Napf landet, ist nicht die entscheidende Frage. Entscheidend ist, ob die Zutaten zu eurem Diätplan passen. Wichtiger als die Form sind die verwendeten Proteinquellen, die Futtergeschichte, die Herstellungskontrolle und die Eignung des konkreten Produkts für das festgelegte Diätprotokoll. Ein tierärztliches hydrolysiertes Trockenfutter kann kontrollierter sein als ein frei verkäufliches Monoprotein-Nassfutter. Gefriergetrocknete Snacks aus einer einzigen Zutat sind leicht, ohne Kühlung lagerbar und als Belohnung unterwegs oder als Topping praktisch, sofern sie zur gewählten Diät passen.

Und was ist mit Katzen?

Auch Katzen können eine Futtermittelallergie entwickeln. Typisch sind Juckreiz an Kopf und Hals sowie kahle Stellen durch übermäßiges Putzen. Die Ausschlussdiät funktioniert nach demselben Prinzip, sollte bei Katzen aber mindestens 6 bis 8 Wochen dauern. Unsere PUR-Linie ist für Hunde und Katzen gedacht. Mehr dazu findest du in unserem Snackberater für Katzen.

Häufige Fragen zu Hundefutter bei Allergie

Welches Hundefutter ist bei einer Allergie am besten?

Entweder ein Futter mit einer einzigen tierischen Proteinquelle, die dein Hund noch nie gefressen hat, oder ein hydrolysiertes Diätfutter vom Tierarzt. Welche Variante besser passt, hängt von der Futtergeschichte deines Hundes ab.

Wie lange dauert es, bis das Futter wirkt?

Plane 8 Wochen ein. Viele Hunde zeigen schon nach 3 bis 5 Wochen deutliche Besserung, manche brauchen aber die vollen 8 Wochen.

Darf mein Hund während der Ausschlussdiät Leckerlis bekommen?

Das hängt von der Diät ab. Bei einer Diät mit neuer Proteinquelle kommen Belohnungen aus genau dieser Quelle in Frage, zum Beispiel bei einer Hirsch-Diät gefriergetrocknetes Hirschfleisch ohne weitere Zutaten. Bei einer hydrolysierten Diät passen Fleischsnacks meist nicht. Im Zweifel den Tierarzt fragen.

Ist getreidefreies Futter automatisch allergikergeeignet?

Nein. Weizen ist zwar ein möglicher Auslöser, in Studien gehörten aber auch tierische Proteinquellen wie Rind und Huhn zu den häufig gefundenen Auslösern. Getreidefrei allein sagt deshalb nicht aus, ob ein Futter für deinen Hund geeignet ist.

Kann ein Hund plötzlich allergisch auf sein gewohntes Futter werden?

Ja. Eine Allergie entwickelt sich gegen Bestandteile, die der Hund bereits kennt, oft nach Monaten oder Jahren derselben Fütterung.

Hilft ein Allergietest beim Tierarzt?

Für Futtermittelallergien nicht zuverlässig. Blut-, Haar- und Speicheltests liefern häufig falsche Ergebnisse. Die Ausschlussdiät bleibt die verlässliche Methode.

Fazit

Wenn dein Hund sich ständig kratzt oder sein Bauch immer wieder verrücktspielt, möchtest du irgendwann einfach nur noch eine Packung finden, mit der endlich Ruhe ist. Das verstehen wir sehr gut. Genau dieses Suchen und Ausprobieren kennen wir von Peanut.

Bei einer möglichen Futtermittelallergie ist aber nicht die exotischste Fleischsorte die Lösung. Es ist der Plan. Acht Wochen konsequent sein. Wirklich alles mitzählen. Und nicht ausgerechnet beim kleinen Leckerli schwach werden.

Unsere Monoprotein PUR-Linie hält die Zutatenliste bewusst kurz: eine deklarierte Fleisch- oder Fischzutat pro Sorte. Mehr versprechen wir daraus nicht. Ob eine davon in eure Ausschlussdiät passt, entscheiden eure Futtergeschichte, euer Diätplan und die tierärztliche Freigabe. Welcher Snack sich sonst für welche Situation eignet, steht in unserem Snackberater für Hunde.

Vielleicht ist genau das WildFrost in einem Satz: Wir wollen dir nicht erzählen, dass eine Packung alle Probleme löst. Wir wollen, dass du genau weißt, was drin ist.

Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei anhaltendem Juckreiz, Haut- oder Verdauungsproblemen wende dich bitte an deine Tierarztpraxis.

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